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Der Mann aus Berlin mit der Gitarre und dem Buch

Eine unvermutete Email von Aktzent Direktor W.Sturm eines Tages im Februar 2014:

„Liebe Frau Endemann, ich gehe davon aus Sie am 6.3. bei uns bzw. bei Herrn Hoffmann zu sehen, als Initiatorin der ersten Stunde.Falls Sie noch ein bisschen mundpropaganda machen können, würden wir uns freuen Lg Ws“

Klar bin ich dabei!  Gleich mal Karten besorgt, getwittert und gefacebookt und dann war es soweit:

Ungefähr 50 Menschen nahmen im Studio Akzent Platz. Ein gemütlicher Ort mit Blick über Wien. Und auch die freie Platzwahl war bei diesem Publikum auszuhalten. Bin ja sonst wegen der Wiener Eigenschaft des Gerangelns und Vordrängens nicht so Fan davon.

Ein Tisch, darauf ein Buch und ein Glas Wasser, daneben ein Stuhl und die Gitarre. Es war mehr Lesung denn Musik, die Strophen passend zu den Texten ausgewählt. Und egal ob man sein Buch „Als wenn es gar nichts wär“ nun gelesen hat oder nicht, die Texte sind ja neu gemischt. Zuhören könnt ich außerdem stundenlang, denn die Kunst des Vorlesens beherrscht Klaus Hoffmann, da gibts nichts zu meckern. Die Umsetzung seiner Lieder nur mit der Gitarre ebenfalls, was sicher nicht einfach ist denn viele Lieder leben auch von der Stimmung der Musik. Und egal ob vor 50 Menschen oder vor 3000, es passt einfach. Auch egal ob ich die Pointen der Zwischentexte schon kenn, sie sind jedes Mal ein bisschen anders, sie sind nie wortgleich, klingen nie einstudiert . Und dass in Wien auf zu spät kommende reagiert wird – eh klar ;-). Und der Seitenhieb wurde auch verstanden „Was habt ihr nur mit Eurer Burg“. 😉

Ich freu mich schon auf nächstes Mal!

 

edit 18.3.2014 – Medienbericht gefunden: Nachrichten.at