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Platzierungsangelegenheiten

oder warum Marketing/Werbestrategien im realen Leben sogar Verkäufe verhindern.

Es ist hinreichend bekannt. Supermärkte, Drogerien richten ihre Produktplazierungen nach Marketingrichtinien aus, bedienen sich neurdings auch biologistischen Methoden wie die Neurobiologie. Produkte, die man dringend benötigt oder auch Grundnahrungsmittel werden mitten im Geschäft plaziert. In der Hoffnung, Mensch gehe dann an weniger nötigen Produkten vorbei und kaufe diese. Was manchmal funktionieren kann aber nicht immer

Zum Beispiel Batterien an einem hoch frequentiernen Ort wie einem Bahnhof. Trend ist ja weltweit Bahnhöfe zu unpersönlich, überall gleichaussehenden Shoppinghochburgen mutieren zu lassen, den eigentlichen Zweck und Sinn völlig nebensächlich erscheinen zu lassen. Scheinbar denn kaufe ich in den Bahnhofshops die nebenbei noch meist überteuert sind doch etwas ein muss es schnell gehen. Und das ist anscheinend auch nicht erwünscht denn Batterien z.b. finden sich in einem Shop gleich mal auf der nächsten Verkaufsebene – also quer durch, Rolltreppe, suchen usw. Nein Danke. Batterien im Nebenshop waren übrigens gleich bei der Kassa erhältlich. Klar könnte man sagen, und das sagte anschließend ein Kongressteilnehmer mit dem ich das diskutiert hatte,  wer nur Batterien kauft ist nicht einmal den Kassazettel wert, aber warum ist das Geschäft dann in Bahnhofsnähe? Ist doch klar dass ich keinen Großeinkauf mache wenn ich mit dem Zug fahre. Nein, diese Platzierung stammt eher doch von Marketingstrategen, Werbern die uns glauben zu kennen nur weil Sie was von Neurologie lesen können. Verstehen tun sie uns Zielgruppe „Bahnhofbenutzer“ nicht wirklich…